Draußen ist am schönsten gemeinsam.

Nur steht dem meistens ein Kalender im Weg.

Wie das angefangen hat

Mit einem Wochenende, das niemand gebraucht hat. Draußen bestes Wetter, ein Rucksack, der seit Tagen halb gepackt in der Ecke stand — und eine Liste von Leuten, bei denen nacheinander dasselbe herauskam. Der eine hatte Familienbesuch, die andere war weg, beim dritten kam gar keine Antwort mehr. Also blieb der Rucksack stehen.

Das Ärgerliche daran ist nicht, dass niemand Lust hätte. Fast alle hätten Lust. Sie haben nur nie am selben Wochenende Zeit — und niemand weiß voneinander, wann es bei den anderen gerade passt. Es fehlen nicht die Leute. Es fehlt der gemeinsame Kalender.

Was wir bauen

Genau diesen Kalender. Du trägst ein, wann du losgehst, wohin ungefähr und wie viele mitkönnen. Andere finden das über Zeitraum und Umkreis — und tragen sich ein. Keine Suchanzeige, kein „meldet euch mal“, sondern ein Termin, der steht.

Der Unterschied zu einer Gruppe im Netz ist genau dieser Termin. In einer Gruppe steht „hat jemand am Wochenende Zeit?“, und darunter sammeln sich zwölf Antworten, aus denen nie etwas wird. Hier steht ein Datum, eine Uhrzeit und eine Zahl freier Plätze. Daraus wird eine Tour oder eben nicht — aber man weiß, woran man ist.

Dazu kommen die Dinge, die man vorher klären will: ein Chat für genau diese Tour, Tourenblätter zum Nachgehen, eine Packliste mit Grundgewicht. Und hinterher ein Bericht mit Bildern, damit die nächsten sehen, wie es wirklich war.

Worauf wir achten

Man verabredet sich hier mit Leuten, die man noch nicht kennt, und geht damit ins Gelände. Das haben wir beim Bauen mitgedacht. Wo genau ihr euch trefft, sieht nur, wer bestätigt dabei ist — öffentlich steht dort die Gegend und sonst nichts. Wer eine Tour einstellt, entscheidet, ob sich jeder sofort einträgt oder ob erst angefragt wird. Und wer eine Gruppe für sich halten will, kann das beim Einstellen festlegen.

Vertrauen entsteht bei uns nicht aus Sternen, sondern daraus, dass jemand nach einer Tour bestätigt: Die Person war wirklich dabei. Das lässt sich nicht zusammensammeln und nicht kaufen.

Wer dahintersteckt

Ein sehr kleines Team, das selbst draußen unterwegs ist — Wandern, Weitwandern, Bushcraft. Biwak ist kein Startup mit Investoren im Rücken, sondern die Lösung für ein Problem, das wir selbst haben.

Deshalb kostet es nichts, deshalb gibt es keine Werbung, und deshalb wirst du hier nicht zum Wiederkommen überredet. Wenn Biwak dafür sorgt, dass ein Wochenende weniger ungenutzt bleibt, hat es seinen Zweck erfüllt.

Fragen? Die Kontaktdaten stehen im Impressum. Biwak ist kostenlos und bleibt es.